Die Produzenten hinter den neuen, ikonisch anmutenden, silbernen Dosen (gestaltet vom Wiener Designstudio HFA) luden zu einem ganztägigen Brunch mit japanischem Barfood. Die Snacks, Drinks, die musikalische Kuration von Julian Horn sowie der BAR TON Crew aus Bukarest, das typische Wiener Szene-Publikum und frühlingshaftes Wetter prägten die Atmosphäre des entspannten Nachmittags.
Im Mittelpunkt stand jedoch der Lemon Sour – ein Highball auf Shochu-Basis, ergänzt durch Zitrone und Soda. Seine Ursprünge reichen in die Nachkriegszeit Japans zurück, als sich in den Izakayas eine unkomplizierte Trinkkultur entwickelte. Shochu, eine traditionsreiche Spirituose, oftmals aus Reis, Gerste oder Süßkartoffeln, wurde dabei als vielseitige Grundlage geschätzt. Der Lemon Sour etablierte sich rasch als zugängliche Alternative zu stärkeren Drinks und ist bis heute ein fester Bestandteil des Alltags.
Die jüngere Wiederentdeckung dieses Klassikers ist eng mit einer neuen Wertschätzung für Handwerk und Herkunft verbunden. Marken wie IPPAI greifen diese Entwicklung auf und übertragen sie in einen internationalen Kontext, ohne die ursprüngliche Idee künstlich zu verformen.