Neun Tage, über 30 Events voller Geschmacksexplosionen, Kreativität und Community-Spirit: Die Vienna Future Food Week 2025 hat einmal mehr gezeigt, wie lebendig, vielfältig und mutig die Food-Szene Wiens ist. Zwischen Talks, Tastings, Pop-up-Dinners und Designmärkten wurde gekocht, gelacht und diskutiert.
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3. bis 5. Oktober
Das Auftaktwochenende vom 3. bis 5. Oktober bot gleich mehrere Höhepunkte. Bei ihrem ausverkauften Talk „Strong Roots“ sprach die ukrainische Autorin und Köchin Olia Hercules über Herkunft, Haltung und kulinarische Identität. Ebenfalls ausverkauft: der Besuch des „Feuerdrachens“ aus Hamburg, der in der Cucina Itameshi norddeutsche Leidenschaft mit japanisch-italienischer Fusion verband.
Im Meinklang Hofladen lud Milan Gataric (LUX, Rotterdam) gleich zu zwei kulinarischen Begegnungen – einem East Meets West Bistro Supper und dem gemütlichen Breakfast Club. Parallel dazu begeisterte TABLEAU – Markt für Küche & Tischkultur im MAK Tableware- und Designliebhaber*innen, während im Funkhaus die Freie Kiosk Kultur und Estúdio Schumizum Slovenian Heuriger lud – samt Naturwein von Santei Winery, Desserts von torte0.0 und Keramik von TAMO.
Für ein kulinarisches Statement aus dem Nahen Osten sorgte die „Cucina di Palestina“ von LEV und Cucina Alchimia mit einem sechsgängiges Tribute-Dinner mit authentischen Zutaten aus Palästina und bei OTOTO Talk & Taste wurde ein inspirierender Austausch an der Schnittstelle von Design, Gestaltung und Food geführt.
6. bis 9. Oktober
Ab dem 6. Oktober folgten Workshops, Talks und kulinarische Experimente: Ob beim „How to Tofu“-Workshop in der ersten Wiener Tofu-Manufaktur, den täglich wechselnden Specials bei XO Grill bei der Reihe XO Roulette, Fisch, Wild und Gesammeltem bei Wild im Azzurro oder beim boozy Lunch bei Popchop Bistro Lunch Week im Café Caché – für Kulinarikfans aller Arten war etwas dabei.
Auch über den wortwörtlichen Tellerrand hinaus wurde geblickt – etwa in der Saint Charles Apotheke, die mit Charles Ingvar und Grieskirchner zu einem stimmungsvollen After-Hours-Abend lud oder bei der Verkostung „From Grain to Dough“ wo sich alles um alte Getreidesorten, Fermentation und Sauerteig drehte.
Beim OTOTO Talk & Experience-Panel (mit Alexander von Saint Charles und Silvia von Piccino) diskutierte man über Hospitality und multisensorisches Design und bei Pâté en croûte machten Koch Lucas Huemer, Emiel Redant und Winzer Christian Tschida die Rundbar zu einem speziellen Treffpunkt voller Wein, Geselligkeit und Ausgelassenheit.
10. bis 11. Oktober
Das Abschlusswochenende vom 10. bis 11. Oktober zeigte noch einmal die ganze Bandbreite der Wiener Essensskultur auf: Das STUDIO WASSER eröffnete in der Markterei, das WUK wurde beim MIT ALLES-Markt zum Treffpunkt der Food-Szene, während Rosi und Kein & Low beim „Unbeschwipst Dinner“ bewiesen, dass alkoholfreie Drinks alles andere als langweilig sind.
Wir von Popchop übernahmen am Freitag den Shop Volumen Prozent und die Freie Kiosk Kultur glänzte noch einmal mit Naturwein und Design im Funkhaus. Zum Abschluss am Samstag zelebrierte Döner Veltliner in der Kikko Bā das Aufeinandertreffen von Türkei, Japan und Naturwein – bevor bei der Closing Party in der Rausch Bar mit Barfood von Mafia Tabak und vollem Haus bis spät in die Nacht gefeiert wurde.
Wir sagen Danke an alle Gastgeber*innen, Partner*innen und Besucher*innen – und freuen uns schon jetzt auf 2026.